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Autor: Betreff: Roadster startet nicht, Aktuator schaltet legt aber keinen Gang ein

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Beiträge: 55
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  erstellt am: 28.9.2020 um 15:14 Uhr:
Hi,
ich stehe bei unserem Roadster (45KW,177.000km, Standort in Linz, Österreich) vor dem Problem das der Kleine nicht mehr startet:
Zündung ein, Benzinpumpe läuft an aber beim Starten ist nur ein lautes Surren zu hören. Motor dreht nicht. Das Surren hört nach 20-30 Sek von selbst wieder auf und kommt aus der Ecke wo der Anlasser ist.
Da der Anlasser schon immer wieder mal Probleme machte (er hatte sich nicht bewegt und musste mit Hammerschlag aufs Gehäuse überredet werden) dachte ich das er jetzt völlig hin ist. Der Tausch mit einem neuen Bosch Anlasser hat keine Veränderung gebracht.

Dazu kommt das ich heute feststellte das der Aktuator keinen Gang einlegt: Gang einlegen, auf die Bremse steigen und man hört ihn schalten (check von unten zeigt der Zapfen fährt ein/aus), die Ganganzeige geht von Null sowohl auf R oder 1 aber es wird kein Gang eingelegt, die Räder lassen sich ohne Mühe drehen (Roadster ist aufgebockt). Fehlerspeicher ist leer (mit Delphi ausgelesen). Kupplung Ausrückpunkt anlernen bricht mit einen Ausnahmefehler ab.

Beide Probleme hängen wohl zusammen: wenn man mit eingelegten Gang R oder 1 den Schlüssel weiter dreht hört man das gleiche surren des Anlassers. Das hört aber nach ein 1-2 Sekunden gleich wieder auf. Das darf doch nicht möglich sein mit eingelegten Gang den Starter zu betätigen, oder?
Mir scheint als wenn ihm die Info fehlt wo das Getriebe steht und er deshalb den Startvorgang nicht initiiert.

Bis vor 3 Wochen hat alles normal funktioniert. In den letzten 2 Wochen hab ich dann einen größeren Service gemacht: Öl, Kerzen, Tausch aller Bremsleitungen (die waren teils in echt schlechten Zustand), Motor ablassen und alle erreichbaren Rahmen-Teile entrostet und gestrichen. Ich bin mir relativ sicher das ich alle Stecker und Verbindungen wieder korrekt zusammen gebaut habe. Im Bereich Getriebe / Aktuator habe ich zudem nichts gemacht. Aber irgendwas muss ich beschädigt haben oder hat den Geist aufgegeben denn beim finalen Check wollte er dann nicht mehr starten.

Hab ihr eine Idee was die Ursache ist? Ich bin für jeden Hinweis dankbar der mir hilft das Problem einzugrenzen.

Vielen Dank,
Thomas


[Bearbeitet am 28/9/2020 von SmartOne]



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erstellt am: 29.9.2020 um 16:27 Uhr:
Hallo Thomas!

Ich kann dir im Detail leider nicht weiter helfen. Klingt aber als würde der Starter nicht angesteuert werden. Ev. hast beim Absenken doch ein Kabel abgezogen. Ist nur eigenartig dass kein Fehler im Steuergerät ist.
Wenn das Getriebe-Steuergerät nicht weiß wo es steht bekommst du was ich weiß drei Balken auf der Anzeige. Hatte ich schonmal. Wenn bei dir die Gänge angezeigt werden dürfe das so passen.
Aufgebockt lassen sich die Räder immer problemlos drehen -> Stichwort Differential

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erstellt am: 29.9.2020 um 19:22 Uhr:
Zitat:
Austrian-Roady hat geschrieben:
Aufgebockt lassen sich die Räder immer problemlos drehen -> Stichwort Differential

Ja klar, ich wußte das ich da einen Denkfehler drin hab.
Werd mal versuchen das ich messe ob am Stecker für die Ansteuerung des Anlassers was ankommt.
Gut das ich den defekten Klimakompressor ausgebaut habe. So kommt man da relativ gut ran.

* Roadster-Messi *

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erstellt am: 29.9.2020 um 19:28 Uhr:
Hast Du die Massekabel oberhalb des Luftfilterkastens geprüft?
Die vergammeln gerne auch mal so an den Enden, dass man es nicht direkt sehen kann.
 
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...1xQP / 3 x Roadster / 2 x 450 / 5 x Calibra + diverse Andere

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erstellt am: 29.9.2020 um 21:35 Uhr:
Die Massepunkte (und speziell diesen für das Motorsteuergerät) habe ich übverprüft, die Anschlüsse vom Rost befreit und wieder festgeschraubt.
Solange die Kabel mechanisch ok sind dann sind sie elektrisch ausreichend gut, oder?

* Roadster-Messi *

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erstellt am: 30.9.2020 um 05:34 Uhr:
Nicht zwangsläufig.

Gerade die oben am LuFiKasten sehen gut aus, sind aber im Inneren marode.
Weiterhelfen kann jetzt eigentlich nur eine ordentliche Diagnose - wie z.B. die Star Xentry.
Damit kannst Du zum Ersten die Fehler auslesen, die einzelnen Aktuatoren ansteuern und
testen, und auch das Getriebe, sowie die Kupplung ordentlich einlernen.
 
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...1xQP / 3 x Roadster / 2 x 450 / 5 x Calibra + diverse Andere

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erstellt am: 30.9.2020 um 06:33 Uhr:
Ich denke auch: Massekabel und ne Diagnose ist hier angebracht, sonst stocherst du nur im Nebel.
 
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DerFalk

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erstellt am: 30.9.2020 um 22:18 Uhr:
Danke für eure Einschätzungen. Wollte mir schon länger eine ordentliche Star Diagnose anschaffen, dann ist es jetzt soweit. Ich werde berichten sobald ich Neuigkeiten habe.



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erstellt am: 1.10.2020 um 07:55 Uhr:
Lass es uns wissen wenn du Star Diagnose Besitzer bist. Dann gäbe es endlich wen in Oberösterreich mit so einem Teil. Gibt ja doch viel wo man mit Delpi nicht mehr weiter kommt.
Hab übrigens noch deine Heckklappen-Scharniere da.

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erstellt am: 11.10.2020 um 19:18 Uhr:
so, heute konnte es endlich weiter gehen.

Die SD listet unter N3/10 (Steuergerät Motorelektronik MEG) folgende Fehlerliste:
P2013 Ladedruck der ByPass-Ventil-Endstufe
P204B Endstufe der Druckdose des ByPass-Ventils (Waste-Gate)
P205B Endstufenfehler Sekundärluftventil
P2018 Endstufe des Bauteils 'O2-Sondenheizung, vor KAT'
P2048 Endstufe des Bauteils 'O2-Sondenheizung, nach KAT'
P2008 Endstufe des Einspritzventils 1
P2009 Endstufe des Einspritzventils 2
P200A Endstufe des Einspritzventils 3

Ich denke das die Steckverbindungen am MEG was haben. Beim Motor Ablassen hatte ich das Problem das die Kabel zum MEG so am Luftfilter Kasten befestigt waren das die Kabel nicht genügend Spiel hatten. Ist wohl doch mehr Belastung gewesen als ich dachte.

Erster Check zeigte das die MEG Stecker fest sind und gut aussehen. Die Tage mal in Ruhe die Kabel genauer prüfen.



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erstellt am: 11.10.2020 um 21:42 Uhr:
Startet nicht ist aber auch ein klassischer Fehler wenn am SAM der CAN-Bus zum MEG einen Unterbrechung hat. Die berühmten Lötstellen im SAM zu checken wär sicher auch sinnvoll.

Aber noch was anderes: sag doch nochmal was zum SD Erwerb. Gerne auch per PN.
Würd mich auch interessieren.

LG, Peter
 
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  erstellt am: 15.10.2020 um 12:11 Uhr:
unser Kleiner läuft wieder!

Die Ursache war eine die Unterbrechung zwischen SAM und Starter. Genau war es der Stecker X26 Innenraum-Motor. Das ist der Stecker auf der Fahrerseite vorm Luftfilterkasten oben am Integralträger. Da muss ich beim Motor Ablassen wohl etwas Zug drauf gebracht haben sodass der Stecker zwar von außen noch zusammengesteckt erschien aber die Verbindung keinen Kontakt mehr hatte. Stecker fest zusammen gesteckt und der Motor startet ohne Mücken

An dieser Stelle großes Danke an alle die mir mit Tipps zur Seite standen. Der wichtigste Tipp war 'mach eine ordentliche Diagnose' - ohne die SD hätte ich das nie gefunden. Wobei die größte Hilfe war nicht Fehler auslesen, Aktoren ansteuern oder spezielle Anlernschritte machen. Das habe ich bisher als Vorteil einer SD gesehen. Schlussendlich hat mir die geführte Fehleranalyse der SD geholfen.
Das ist eine Frage-Antwort Ablauf wo Schrittweise gesagt was man prüfen soll, was das Ergebnis sein sollte und abhängig ob das Ergebnis Ja/Nein ist wird der entsprechende nächste Schritt gemacht. Teilweise macht die SD den Test selbst und steuert z.B. den Starter an. Man muss dann nur bestätigen das der Starter lief oder nicht.
Bei meinen Problem war ein Schritt: Durchgangsprüfung von Motorleitungssatz. Dass es eine Verbindung vom SAM zum Starter gibt war mir klar. Das dazwischen ein Stecker ist musste ich nicht. Und der Stecker war die Fehlerquelle. Dazu bekommt man im WIS Informationen wo der Stecker ist, Schaltplan und Pinbelegung. Alles Informationen, die soweit ich weiß, nirgends anderswo zu finden sind. Und dank dem Simulationsmodus kann man die Fehlersuche im Warmen am Schreibtisch durchspielen und muss nicht in der kalten Garage sitzen. Beim aktuellen Wetter ein nicht zu unterschätzender Vorteil

Die Diagnose Schritte sind für diejenigen, die das Auto zu 100% kennen, wahrscheinlich eh klar. Für mich, der noch keine große Erfahrung mit Elektronik Problemen hat, wäre es sonst nicht möglich gewesen das Problem in Griff zu bekommen.
Ich bin auf jeden Fall super glücklich das der Kleiner wieder läuft. Der Kleiner zaubert nicht nur beim Fahren ein Dauerlächeln, auch eine erfolgreiche Reparatur kann das erreichen.

Grüße, Thomas



Beiträge: 829
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erstellt am: 15.10.2020 um 12:41 Uhr:
Super Cool! Gratulation!
Und danke für Deine ausfühliche Beschreibung wie Du mit Hilfe der SD auf den Fehler gestossen bist.
LG, Peter
 
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* Roadster-Messi *

Beiträge: 6338
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Status: Offline
erstellt am: 15.10.2020 um 13:44 Uhr:
Glückwunsch zur Fehlerbehebung!
Ja, eine SD wird in Naher und vorallem etwas fernerer Zukunft ein MUSS für Jeden,
der ernsthaft am Erhalt des Roadster interessiert ist.

Viele SC kennen sich beim 450 und 452 gar nicht mehr aus, die Wenigen die sich auskannten sind längst weg.
Werkstätten ohne SD kennen sich ebenfalls nicht wirklich aus und "stochern" mehr rum, als mit Hirn und Verstand
dran zu gehen. Und auch auf "sich auf Smart spezialisierte Werkstätten" kannste im Grunde in die Tonne kloppen.
Gerade erst gestern war wieder einer aus frischer Inspektion bei mit, dem sie die neu getauschte TLE aus einem
450 verbaut haben. (Smart hat nicht umsonst zwei Teilenummern dafür xxx312 und xxx612)
(Alubastler werden jetzt eh mit verdrehten Augen.... lassen wir das Thema besser )

Was ich eigentlich sagen wollte:
Wer sich in Zukunft nicht selbst helfen kann, ist verloren.
 
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...1xQP / 3 x Roadster / 2 x 450 / 5 x Calibra + diverse Andere

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erstellt am: 15.10.2020 um 16:32 Uhr:
Zitat:
Techmodrome hat geschrieben:
Glückwunsch zur Fehlerbehebung!
Ja, eine SD wird in Naher und vorallem etwas fernerer Zukunft ein MUSS für Jeden, der ernsthaft am Erhalt des Roadster interessiert ist.

Danke!
Der Ansicht bin ich auch. Darum habe ich den Schritt jetzt gemacht. Die Kosten einer SD sind sicher ordentlich. Aber wenn man sich anschaut was man bei einer Werkstatt an Kohle abdrückt relativiert sich das sehr schnell. Ich möchte nicht wissen was mich die ganze Aktion bei einer Werkstatt gekostet hätte.

Zitat:
Techmodrome hat geschrieben:
Was ich eigentlich sagen wollte:
Wer sich in Zukunft nicht selbst helfen kann, ist verloren.

Den Punkt haben wir schon längst überschritten. Es gibt sicher noch fähige, kompetente und kundenorientierte Roadster Werkstätten. Aber die werden immer weniger. Die Mehrheit ist jetzt schon mit unserem Auto überfordert oder hat schlicht keinen Bock sich damit herumzuschlagen, egal ob SC oder freie (Smart)-Werkstätte.

Mein letztes Highlight war das die 'Fachwerkstatt' beim Ausbessern eines Parkschadens es geschafft hat die Birne vom Rücklicht halb mit gelben Lacknebel zu überziehen. Klar, Fehler passieren. Aber sowas offensichtliches muss man beim Zusammenbau doch sehen. Schnell mal mit 'nem Lappen und Verdünnung das Abwischen sollte nicht zu viel sein.
Kann doch nicht sein das ich bei jeder Arbeit, die ich nicht selbst machen kann/will, hinterher das Auto halb zerlegen muss um sicher zu stellen das alles passt.


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