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 < Voriges Thema Aufsteigend sortiern Absteigend sortieren
Autor: Betreff: [Motorlager] Inlays zum Selberdrucken

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Beiträge: 707
Registriert: 12.12.2011
Status: Offline
erstellt am: 21.2.2020 um 15:58 Uhr:
Da ich immer wieder Nachfragen zu diesem Thema bekomme, habe ich
mich dazu entschlossen, meine Druckdatei für die Motorlager-Inlays für
alle Mitglieder zugänglich zu machen. Der nachfolgende Abschnitt behandelt
die wichtigsten Fragen.





Runterladen lässt sich die benötigte Datei hier:
http://www.smart-roadster-club.de/hwguide/tidxxxxx/Motorlager_452_Gesamt_v0
1.STL


Worum geht es hier?
Die Motorlager beim Roadster sind Gleichteile, die vom normalen
ForTwo übernommen wurden. Dieser hatte maximal 75PS, der Roadster
bei vielen Fahrern mit Chiptuning dagegen deutlich mehr. Die Lager sind
dem höheren Drehmoment nicht gewachsen und erlauben der Antriebseinheit
zu viel Bewegung. Das geht soweit, dass bei Fahrzeugen mit mittigem Auspuff
das Endrohr gegen das Mittelteil schlagen kann, wenn man stark beschleunigt
und abrupt vom Gas geht. Darüber hinaus verschleißen die Lager im Eiltempo,
so dass diese oft getauscht werden müssen.

Als Abhilfe können die vorhandenen Lager modifiziert werden.
Die Öffnungen in den Lagern werden geschlossen, sodass weniger Spielraum
für Bewegungen da ist.

Vorteile
- etwas direkteres Ansprechverhalten, da sich der Motor nicht erst in
den Lagern verwindet, bevor Vortrieb entsteht
- Fahrverhalten beim Beschleunigen aus Kurven wird berechenbarer
- verlängerte Haltbarkeit der Lager, weniger häufige Wechsel

Nachteile
- deutlich spürbare Vibrationen im Innenraum (hauptsächlich am Spiegel und
am Lenkrad, also genau abschätzen, ob es das Wert ist)

Was mache ich mit der STL-Datei?
Diese Datei lässt sich mit einem handelsüblichen 3D-Drucker ausdrucken.
Sie kann von allen Softwarepaketen (Cura, Slic3r etc.) gelesen werden,
die einen 3D-Drucker ansteuern. Einzige Anforderung an den Drucker ist
eine Druckfläche von mindestens 15x15cm, da alle Inlays in einem Durchgang
gedruckt werden.

Angelegt sind die Teile als Hohlkörper. Es empfiehlt sich, die Inlays mit einem
Wabenmuster in einer Ausfachungsdichte von ca. 45% zu füllen. So werden
sie bei möglichst wenig Materialverbrauch am stabilsten. Man kann sie auch
vollständig solide drucken, getestet habe ich das aber nicht. Als Materials empfehle ich ABS.

Es ist temperaturstabil genug, dass das hintere rechte Inlay in der Nähe des
Auspuffs nicht weich wird. Wer niemanden in seinem Bekanntenkreis hat,
der die Teile drucken kann, der kann sich auch an einen Online-Service wenden,
der sowas anbietet. Empfehlenswert ist beispielsweise Shapeways.com, dort lässt
sich in einer Vielfalt an Materialien drucken. Auch Stahl und Elastomere sind dort möglich.




Wie montiere ich die gedruckten Teile?
Die Inlays lassen sich mit etwas Spülilösung und einem Schraubstock gut einpressen.
Jedes Teil ist individuell geformt uns passt nur in die jeweilige Öffnung.
Die Teile sind gedacht für die originalen Motorlager von Smart. Andere
Lager von Meyle, Febi etc. wurden nicht getestet. Bei einigen Testpersonen
kam es vor, dass ein Inlay wieder rausgerutscht ist.Das ist darauf zurückzuführen,
dass die Motorlager durch Tolerenzen nicht ganz maßhaltig sind. Das Rausrutschen
kann man verhindern, indem man ausreichend große Karosserie- oder Unterlegscheiben
einsetzt. Auch ein Einkleben mit Sikaflex wäre denkbar.




Ist das haltbar?
Ja. In meinem eigenen Wagen fahre ich die Inlays seit mehr als 50.000Km im Alltag.
Einige Inlays haben sich etwas verschoben, rausgefallen oder geschmolzen ist aber
bisher keines. Anfangs gab es sehr starke Vibrationen, nach ca. 5000km hat sich das
aber sehr verbessert.

Lohnt der ganze Aufwand denn noch?
Jain. Angefangen habe ich damit Ende 2016, die ersten fertigen Inlays gab es im
April 2017. Vielen Dank nochmals an jj66 für das Zusenden seiner gebrauchten
Lager zum Abnehmen der Maße!

Damals gab es weder die komplett neu entworfenen Lager von Polybush, noch
die Inlays von Powerflex. Würde ich heute nochmal ein Motorlager modifizieren
müssen, würde ich mich für eine dieser beiden Varianten entscheiden, das sage ich
ganz klar.

Da hier aber doch etwas Arbeit reingesteckt wurde, habe ich mich dazu entschlossen
diese Inlays zu veröffentlichen. Jeder der das ausprobieren oder damit experimentieren
möchte, kann das gerne tun. Allerdings schließe ich jede Haftung aus, das geschieht
auf eigene Verantwortung. Es bleibt eine Bastellösung!

Darüber hinaus betrachte ich dieses Projekt als abgeschlossen, eine Weiterentwicklung
wird es meinerseits nicht geben.



[Bearbeitet am 21/2/2020 von Techmodrome]


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