Thema: Lasergescannter Roadster

kosso_olli - 8.6.2016 um 09:11

Moin,
ich war neulich mal auf einer Schulung für Laserscan-Systeme. Weil abends noch Zeit übrig war, hab ich aus Spaß mal den Roadster gescannt. Ist mit schwarzem Unilack natürlich eine denkbar ungünstige Ausgangsbasis, weil speziell auf Lack die Abtastung schwieriger ist. Der Laser wird vom spiegelnden Lack zu sehr abgelenkt. Das schwarz schluckt dann noch zusätzlich das Licht... Der Scanner war ein Faro Focus X130. Kaum größer als eine ordentliche Spiegelreflexkamera, und sehr einfach zu bedienen. Aufgenommen aus 6 verschiedenen Standpunkten.

http://i.imgur.com/GMQbzf2.jpg
http://i.imgur.com/ovH91y9.jpg

Hier das Ergebnis als Punktwolke in Farbe:

http://i.imgur.com/0G8q5F1.jpg
http://i.imgur.com/wdW8lq6.jpg
http://i.imgur.com/NeT4bvO.jpg

Edit by Techmodrome: Bilder zu groß!

[Bearbeitet am 8/6/2016 von Techmodrome]


Techmodrome - 8.6.2016 um 09:21

Interessant, aber:

Was kann man nun damit machen, bzw. wie müsste das Ergebnis aussehen um etwas damit machen zu können?
Ich verstehe gerade die "Punktwolkenfotos" nicht. VIelleicht erklärst Du dazu noch was.


Ronin - 8.6.2016 um 12:38

Das Teil erstellt ein CAD-Model wo jeder Punkt eine X,Y,Z-Koordinate erhält sowie eine Farbe.
Damit kann man z.B. am 3D-Drucker Modelle ausdrucken oder alles mögliche ausmessen....ist halt ein 3D-CAD-Modell


knoetter - 8.6.2016 um 13:23

Cool,ey! Wir drucken uns einen Roadster...
Es werden ja auch schon ganze Häuser gedruckt!


kosso_olli - 8.6.2016 um 13:52

Ronin hat es im Prinzip schon recht treffend dargestellt. Letztendlich kann man sich im virtuellen Raum um den Wagen herum bewegen. Daraus lässt sich auch ein 3D-Modell generieren. Der Datensatz, den der Scanner auswirft ist dafür allerdings zunächst nichts zu gebrauchen. Es ist momentan erstmal nur eine riesige Ansammlung an Punkten. Damit man das Ganze weiterverarbeiten bzw. drucken kann, muss man die Punkte mit einer Oberfläche überziehen. Bei dem von mir gescannten Roadster geht das aber wie geschrieben nicht ohne weiteres, da die Punktwolke durch die Messfehler beim Lack etc. unvollständig ist. Der gescannte Roadster ist in dem Falle nur Spielerei.

Angewendet wird solche Technik bei mir für das Vermessen und Rekonstruieren von Objekten, Gebäuden und Landschaften.


focuswaltrop - 8.6.2016 um 18:16

Mittelkonsole scannen,
wichtigen Punkte übernehmen und den Rest dann neu designen,
dann mit 3D Drucker ausdrucken.

Schade, kann ich leider nicht, aber mal sehen was in den nächsten Jahren noch so kommt.
Auf der Techno classic in Essen gab es einen Stand wo so seltene nicht mehr zu bekommende Ersatzteile angefertigt wurden.

wird spannend in den nächsten Jahren


Phin - 8.6.2016 um 19:14

Wollte nicht jemand die Motorabmessungen haben?


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