Thema: SR Roadster als Einsteiger?!

hennioso - 24.4.2016 um 10:51

Schönen Sonntag euch!!
und zwar bin ich 20 Jahre jung und mache eine Ausbildung ich wollte mir nun endlich auch mal ein Auto gönnen um unabhängig zu sein...
Ich habe mir schon einen rausgesucht: http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=223380640&isSearchReq
uest=true&damageUnrepaired=NO_DAMAGE_UNREPAIRED&scopeId=C&makeM
odelVariant1.makeId=23000&makeModelVariant1.modelId=5&pageNumber=1


Und würde gerne wissen was ihr davon haltet ich finde ihn von den Bildern her ganz okay aber hinfahren und anschauen muss man sich das ganze sowieso...

Ich bin nur am überlegen wie man es am sinnvollsten lösen kann ein Navi und eine Freisprecheinrichtung dort einzubauen

Die 61 PS gefallen mir zwar auch nicht all zu gut aber ich denke da kann man im laufe der Zeit auch noch was rausholen! Was habt ihr für Erfahrungen gemacht auf wie viel PS kann man das kleine ding bringen wenn man wenig Ahnung hat?

Klar Bergriffe wie Chiptuning und Turbo sind mir schon bekannt aber würde gerne wissen was man da so erreicht!

Mit freundlichen Grüßen
Henning


Vince - 24.4.2016 um 11:03

Moin,

so um die 100.000km geben die 45kw-Motoren gerne auf, such lieber gleich einen mit 60kw. Sonst hast du u.U. in ein paar tausend Kilometern einen neuen Motor an den Hacken.
Die Frittentheke ist Geschmacksache, aber mir fehlen Alufelgen und Lenkradschaltung.
Klimarohre sind auch nicht die neue Version, Klimaanlage wird vll nicht funktionieren, weil das Rohr gebrochen ist (Roadsterkrankheit).

Preislich ok, aber wie gesagt, kann noch teuer werden

LG, Vince


L0B0 - 24.4.2016 um 11:24

Moin,

erstens: Gedanken an 60 PS streichen
zweitens: Wenn um bzw über 100.000 km, dann am besten mit der Möglichkeit einiges selbst zu schrauben.. oder ein entsprechendes Finanzpolster um schrauben zu lassen.

Der Roady ist nahezu unschlagbar im Spaß/Unterhaltskosten-Verhältniss, aber es kann auch jederzeit mal was kaputt gehen. Das ist dann aber meistens nichts wildes und kann von nahezu jedem halbwegs handwerklich begabten selbst repariert werden.

Gruß, Jörg


markus76 - 24.4.2016 um 11:28

hennioso

Meine Empfehlung (nach 4 verschiedenen Roadstern) wenn Dir Fahrspass und Performance wichtig ist: Hol' Dir einen normalen 60kW mit Lenkradschaltung und Servo. Das Ganze auf Stahlfelgen mit ordentlichen Reifen, z.B. http://geizhals.de/yokohama-neova-ad08-185-55-r15-82v-a1088753.html oder einen richtig guten Sommerreifen
Dazu ein Tuning-File. Empfehlenswert: http://www.smart-roadster.ch/index.php?page=Thread&postID=101810

Damit hast Du erst einmal maximalen Fahrspass fuer wenig Geld und lernst die Kiste kennen. Danach steht der Weg zu Erweiterungen in jede Richtung offen: Performance, Aussehen, Komfort.

2000 Euro solltest Du im Notfall zusaetzlich verfuegbar haben, um groessere Reparaturen abdecken zu koennen.


knoetter - 24.4.2016 um 11:34

Das mit den 60kW kann ich nur bestätigen... Bei 92.222km hat der 45er die Grätsche gemacht!
Ich würde heute nicht mehr wie damals einen 45er kaufen!
Jetzt habe ich allerdings einen Tauschmotor mit deutlich beseren Kolben drin.
Ob der nochmal 100.000km macht,werde ich vielleicht nie erfahren,da ich nicht mehr so viel herumfahre.


Haegar28 - 24.4.2016 um 11:39

Zitat:
Hol' Dir einen normalen 60kW mit Lenkradschaltung und Servo.

Nur hole dir bitte, bitte einen Roadster OHNE Servo, es gibt nichts an dem Auto, was den Fahrspass mehr trüben kann, als dieses völlig unnutze, unpräzise und sich Gummiartig anfühlende Feature.

Ich hatte einen Roadster ohne und jetzt einen Roadster mit Servolenkung und werde dieses Teil so schnell es geht lahmlegen, oder ganz ersetzen durch eine richtige servofreie Lenkung.

Die restlichen Argumente meiner Vorredner kann ich voll unterstreichen und bestätigen.


SRCinSE - 24.4.2016 um 11:41

Ganz klar eher 60 Kw als 45 Kw und jedenfalls mit Wippen an der Lenke.

Und zum ernsthaft Autofahrenlernen nach bestandener Fahrprüfung kaufst Du Dir eh besser ein anderes Fahrzeug als so eine Flachkugel.

My 2 cents.

Gruß
SRBinSE


Phin - 24.4.2016 um 12:17

@hennioso: Wie lang hast du den Lappen schon? Also ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen: Die ersten 2 Jahre fährt man sich die ein oder andere Macke in die Karre, ich war übervorsichtig und hab zumindest nur Laternenpfähle und Mauerecken mitgenommen, zum Glück nicht mit einem Roady.

Zur Hardware: Also UNBEDINGT einen mit Wippenlenke besorgen, denn nichts ist besser als die Hände zum Schalten nicht vom Lenkrad nehmen zu müssen. Die Lenke mit Schaltwippen kommt so um 800¤ mit Einbau(Airbag!) Die Automatik überdreht mir den Motor zu sehr (3500U/min) was beim Kaltstart mir nicht gefällt. Außerdem ist die etwas träge, mit Werkssoftware noch mehr als mit Tuningfile. Ich würde einen 60kW kaufen, die Bauteile sollen stabiler sein und man muss nicht so viel für mehr Leistung austauschen. Soweit ich das weiß braucht es z.B. für ein 74kW Upgrade einen neuen Turbo (~600-800¤). Wenn die Kiste im Winter fahren soll ist das Hardtop sehr schön, Sitzheizung hilft auch gegen kalte Ledersitze (wenn man sie denn hat).

Ansonsten ist die Roadsterwahl eh nicht verkehrt. Nur bitte: fahr ihn nicht Schrott! Das ist kein Golf oder Corsa von dem es noch Millionen gibt.


hennioso - 24.4.2016 um 12:17

Danke erstmal für die vielen Antworten und dann werde ich mich mal im Bereich 60 KW umschauen
Wie viel km wäre für euch das Maximum?

@SRCinSE ich bin jetzt 2 Jahre lang einen Chrysler 300C gefahren von meinen Eltern also fahren kann ich schon ist halt nur mein erstes eigenes Auto dann.

Der SR ist schon ein schönes Auto


Drivesmart - 24.4.2016 um 12:20

Roadster ist nicht gleich Roadster:

Die 45KW und 60KW Versionen unterscheiden sich nicht nur in der PS-Zahl, sondern auch sonst in der Hardware. Neben dem Motor, der beim 60KW auch haltbarer ist, schließt das auch z.B. die Sitze ein: Sportsitze hatte serienmäßig nur der 60KW und auch das Softtop oder die Automatikschaltung waren beim kleinen Roadster immer Sonderausstattung. Bei einem jetzt über 10 Jahre alten Fahrzeug würdest Du wirklich an der falschen Stelle sparen, wenn Du aus Kostengründen einen 45KW kaufen müsstest - Chiptuning hin oder her.

Bevor Du Dich für ein Modell entscheidest, solltest Du die Dinger Probe fahren, dann wirst Du erkennen, dass die Lenkradschaltung unter "Muss" läuft, und ob Du eine Servo brauchst odr nicht. Ich würde Dir empfehlen, auch auf Ausstattung zu achten. Es gibt Ausstattung, die kannst Du ohne großen Aufwand nachrüsten (Zusatzinstrumente) und andere ist reichlich aufwändig (Sitzheizung).

Und zu guter Letzt: Wenn Du nur ein ganz begrenztes Budget hast, dass Du nicht überschreiten willst oder kannst, dann lass es lieber. Die Roadstergemeinde freut sich über jeden, der die kleinen Dinger angemessen fährt, hegt und pflegt. Für ein "ne, da stecke ich jetzt mal lieber keine 10 Euro rein" ist der Roadster das garantiert falsche Einsteigerauto.


Haegar28 - 24.4.2016 um 13:06

Zitat:
Soweit ich das weiß braucht es z.B. für ein 74kW Upgrade einen neuen Turbo (~600-800¤).

@Phin, verbreite bitte nicht weiterhin Dein gefährliches Halbwissen, sondern nur fundierte Aussagen, die einem Neuling wirklich weiterhelfen.

Für eine Leistungssteigerung ist nur eine Änderung der vorhandenen Motorsoftware nötig, die von verschiedenen Tunern angeboten wird, z.B. Smart JW, CS, Fismatec etc...

Diese Software wird per OBD-Schnittstelle aufgespielt und muss nachher natürlich noch gem. StVZO in die Papiere eingetragen werden und dem Versicherer sollte man eine Info zukommen lassen.


Techmodrome - 24.4.2016 um 13:11

Zitat:
markus76 hat geschrieben: hennioso
... mit Lenkradschaltung und Servo.

Was ich ganz klipp und klar als Quatsch bezeichne. Diese Servo nebst Calibration ist in der gesamten
Automobilbranche die mit Sicherheit am Schlechtesten abgestimmte Servolenkung EVER!
Spar Dir das Geld, denn erstens braucht man im Roadster keine Servo, zweitens ist diese auch nicht
gerade unanfällig und fällt gerne mal aus und wie schon oben geschrieben killt sie so ziemlich ALLES,
was mit dem "berühmten" Roadsterfeeling zu tun hat.

Das definitiv unnötigste Feature, das ein Roadster haben kann und eigentlich ein "NoGo".


Techmodrome - 24.4.2016 um 13:16

Zitat:
Haegar28 hat geschrieben:
Zitat:
Hol' Dir einen normalen 60kW mit Lenkradschaltung und Servo.
Ich hatte einen Roadster ohne und jetzt einen Roadster mit Servolenkung und werde dieses Teil so schnell es geht lahmlegen, oder ganz ersetzen durch eine richtige servofreie Lenkung.

Bitte nicht nur einfach abschalten, sondern ausbauen. MDW74 hat glaube ich noch eine Lenkung ohne
Servo da liegen, die nicht viel gelaufen hat und in TOP Zustand ist. Krall sie Dir!

Zwei Stunden Umbauarbeit, die Dir den alten Fahrspaß zurück bringen.

Ja, man kann sie abschalten - aber das ist nur irgendwo zwischen 60-80% von dem Steerfeel, was eine
Lenkung ohne Servo bereitet. Es lindert die "Schmerzen", aber kommt noch lange nicht an eine servofreie
Lenkung ran.

Ich sage es jetzt mal nochmal auf den Punkt: Die Roadster Servo ist der größte Dreck der in dieser Branche
verbaut wurde und den ich jemals in einem Auto fahren durfte.


Phin - 24.4.2016 um 13:16

@Haeger: Na, dann ist das "Hörensagen" hier im Forum also falsch? Die Info hab ich hier schon x-mal gelesen im Bezug auf Haltbarkeit von 45kW Teilen. Also entweder die Motorteile vom 45kW inkl. Turbo sind nicht so haltbar oder aber das ist alles quatsch. Als ich, noch bevor ich meinen Roady gekauft habe, bei RS wegen dem Motortuning angefragt hatte, haben die auch gesagt man solle den Turbo wechseln. Die werden ja wohl wissen, welche Beanspruchung auf den Turbo wirken.

Quintessenz bleibt: lieber den 60kW und gut.


Techmodrome - 24.4.2016 um 13:19

Beim 45Kw stimmt Deine Aussage, beim 60Kw nicht!


Klaus - 24.4.2016 um 13:25

Ich sage dazu mal, das mit der "schwammigen" Servolenkung ist grober Bullsh*t aus persönlicher krankharter Präferenz. Das MUSS so sein, weil ich will das so.

Die Servolenkung unterstützt die Lenkkräfte und macht das Lenken leicht. Der eine mag das, der andere nicht, weil er unbedingt grosse Lenkkräfte braucht und als Rückmeldung über seinen Lenkwinkel missbraucht. Die einzig sinnvolle Lösung ist, selbst ausprobieren und entscheiden, und das am besten nicht nur an einem Auto sondern mehreren mit und ohne Servo.

Und das hat einen einfachen Grund - je nach Reifendruck, Reifengrösse, Reifenfabrikat, Erhaltungszustand und Fahrwerk fährt der Roadster auch so schwammig oder präzise, mit dem identischen Lenkmechanismus. Wenn ein Roadster schwammig fährt, liegt das NICHT an der Servolenkung, weil schwammig für mich bedeutet dass die Lenkreaktion verzögert und mit Spiel kommt. Das ist bei meinem Roadster definitiv nicht der Fall gewesen mit präzisen Reifen, und der hat Servo. Bei falschem Reifendruck und komischen Fahrwerkseinstellungen hatte ich sehr wohl das komische Fahrverhalten, also lag es mitnichten an Servo oder nicht Servo.

Jegliche Antwort davon ala höhöhö hahaha kannst Du in die Tonne treten, einfach nicht hinhören. Ausprobieren, und was Dir gefällt ist dann halt so, egal wieso. Nur bitte nicht mit dem Lacherbullsh*t ala "schwammig" kommen. Schwammig ist das Fahrwerk, oder eben nicht. Das ist ein Glaubenskrieg wie die Kreuzzüge, sonst nichts.


Phin - 24.4.2016 um 13:30

Zitat:
Techmodrome hat geschrieben: Beim 45Kw stimmt Deine Aussage, beim 60Kw nicht!

DAS hab ich ja auch nicht behauptet. Beim OP ging es ja um den 45kW-Roadster. Wobei wert sich einen seltenen Roadster kaufen will kann es ja mit dem 45kW probieren... :p


markus76 - 24.4.2016 um 13:33

@hennioso Lass Dich nicht verwirren wegen Servolenkung. Einige hier neigen zur Uebertreibung. "Schwammiges" Fahrverhalten kommt nicht von der Servolenkung sondern vom Fahrwerk.
Mit 185er Reifen kann man auch ohne Servo noch annehmbar rangieren. Darueber laeuft das fuer mich dann aber unter Muskeltraining. Wenn Du in der Stadt wohnst und viel rangieren musst geht das gar nicht. Probier's einfach aus und fahre Probe. Ich hatte 2 mal Servo und 2 mal ohne. Bin bei Servo haengen geblieben und meine bevorzugten Strecken sind Paesse.


Phin - 24.4.2016 um 13:40

Zitat:
Klaus hat geschrieben:
Und das hat einen einfachen Grund - je nach Reifendruck, Reifengrösse, Reifenfabrikat, Erhaltungszustand und Fahrwerk fährt der Roadster auch so schwammig oder präzise, mit dem identischen Lenkmechanismus. Wenn ein Roadster schwammig fährt, liegt das NICHT an der Servolenkung, weil schwammig für mich bedeutet dass die Lenkreaktion verzögert und mit Spiel kommt.

Jup, das hab ich auch gemerkt: Die miesen Allwetterreifen liefen 180, mit dem Winterconti hinten und den miesen Allwetterreifen vorne und dem Mörderdruck von 2,4bar vom Reifendienst ging mir bei 110 schon der Stift so war der am Übersteuern heckseitig... und mit verminderten (~1,8bar) Luftdruck kann ich derweil 140 fahren bis es "schwammig" wird.


Techmodrome - 24.4.2016 um 13:47

KLaus, egal wie Du es siehst - es ist Bull*hit die Servolenkung des Roadsters als auch nur im Ansatz gut
anzusehen, sie ist Bullshit und definitiv eine der schlechtesten - ich korrigiere mich - DIE Schlechteste
Servo die ich Jemals gefahren habe und wie ich Dir auch schon mitgeteilt habe, kann ich mir sehr wohl
eine Meinung darüber bilden, da Servolenkungen seit Jahren mein Job sind.

Ich bin seit 2010 beim führenden Hersteller und Zulieferer für Servolenkungen als "Global Launch Resident
Engineer" weltweit unterwegs, für Ford zum Produktstart des Focus in Deutschland/Spanien - gesamt Asien,
Südamerika, Rußland bzw. in sämtlichen Fordwerken, in denen der Focus vom Band läuft, war für GM ebenfalls
über ein Jahr in China, über ein Jahr im Opel/Vauxhall Werk in Ellesmere Port und habe für den Astra in
Dudenhofen, sowie auf der Teststrecke in Pferdsfeld mit dem Vehicle Dynamics Team Softwareverification/ Steerfeel
Tests gefahren, ich kann also Fug und Recht behaupten das ich WEISS wovon ich hier rede!

Bei einem so leichten Auto wie dem Roadster die Servounterstützung auch über 100Km/h noch eingeschaltet
zu lassen, während diese bei so einem schweren "Bomber" wie dem Astra bereits bei 50 fast komplett abgeschatet
wird ist z.B. eine Sache, welche die Roadter Servo schlichtweg als "beschissen" da stehen lässt.

Du brauchst mir auch nichts von "schwammigem Fahrwerk" etc brabbeln, meine Fahrwerke sind 1a.

Die Roadsterservo wäre bei "uns" so nie in Serie gegangen - niemals!


Haegar28 - 24.4.2016 um 13:50

Zitat:
"Schwammiges" Fahrverhalten kommt nicht von der Servolenkung sondern vom Fahrwerk.

Das stimmt definitiv nicht, da meine beiden Roadster, ob mit oder ohne Servo, exakt das gleiche Fahrwerk mit exakt den gleichen Federn, Felgen und sogar den gleichen Reifen (weil vom alten Auto übernommen) hatten und sich mit der Servo einfach extrem schlechtes Handling einstellte.
Das hat nichts mit mit den Halte- oder Lenkkräften zu tun, sondern mit der extrem langen Verzögerungszeit, die die Servolenkung aufweisst. Wenn ich nach z.B. nach links lenke und schnell in die andere Richtung möchte, braucht die Servo gefühlt zwei Sekunden sich darauf einzustellen und das ist einfach Bullshit. Soetwas habe ich im Audi mit seiner hydraulischen Servolenkung noch nie erlebt, da möchte ich dieses Feature auch nicht mehr missen.


Techmodrome - 24.4.2016 um 13:57

Zitat:
Haegar28 hat geschrieben:
Das hat nichts mit mit den Halte- oder Lenkkräften zu tun, sondern mit der extrem langen Verzögerungszeit, die die Servolenkung aufweisst. Wenn ich nach z.B. nach links lenke und schnell in die andere Richtung möchte, braucht die Servo gefühlt zwei Sekunden sich darauf einzustellen und das ist einfach Bullshit.

Richtig. Die ECU ist einfach unglaublich träge und das konstruktionsbedingt schwache System "Column Drive"
tut ihr Übriges dazu - schnelle Fahrrichtungswechsel sind mit der Servo schlichtweg niemals mit Gefühl
zu machen, weil der Motor noch nach links drückt, während ich schon nach rechts lenke. Wer mir
also erzählen will, das er damit "Pässe" fährt sollte lieber niemals vor mir fahren.

Zitat:
Soetwas habe ich im Audi mit seiner hydraulischen Servolenkung noch nie erlebt, da möchte ich dieses Feature auch nicht mehr missen.

Oder mit einer modernen "Beltdrive" Lenkung, wie sie in den von mir oben genannten Autos verbaut wird.
Ultrareaktionsschnell und mit einer schier unglaublichen Kraft/Präzision, einem knackscharfen Active return
und Features, die um Welten besser sind, als das was unsere Lenkung zu bieten hat.

Ich glaube die Servo des Roadsters hatte nie eine ordentliche Abstimmung erfahren.


Drivesmart - 24.4.2016 um 14:05

Seid Ihr sicher, dass Ihr dem Fragesteller mit der detaillierten Diskussion zum Servo-Thema bei seiner Kaufberatung eine Hilfe seid? Vielleicht besser in einem eigenen Thread, auf den man in zukünftigen Kaufberatungen verweisen kann.


markus76 - 24.4.2016 um 14:06

Mein naechstes Auto ist ein Ford Focus - not Wg. Servo: Kirche im Dorf lassen.


Techmodrome - 24.4.2016 um 14:07

Definitiv, weil er sie einfach weglassen soll! Es ist das sinnloseste Feature, das ein Roadster haben kann.
Die Diskussion kam ja nur, weil einige "Experten" die schlechte Eigenschaft der Servo auf das Fahrwerk
abwälzten, was definitiv nicht stimmt.


Techmodrome - 24.4.2016 um 14:09

Zitat:
markus76 hat geschrieben: Mein naechstes Auto ist ein Ford Focus - not Wg. Servo: Kirche im Dorf lassen.

Ach Markus. Du bist sooooooo witzig - not!

Wegen Servo: Nicht so einen BULLSHIT verbreiten, wenn man keine Ahnung hat.


markus76 - 24.4.2016 um 14:13

Dann poste doch mal echte Fakten, wenn Du schon vom Fach bist. Bisher hoeren wir nur Kraftausdruecke und persoenliche Angriffe. Wie ist denn z.B. die Reaktionszeit der Smart Servo im Vergleich zu anderen Servolenkungen?


Bobbycar - 24.4.2016 um 14:14

......bei einem Berliner Händler steht ein Roadster in "Leberwurst metallic" für 3850¤.
-82PS
-Spikelines
-Schaltwippen
-101000km
Usw......
....Berlin ist immer eine Reise wert......


Techmodrome - 24.4.2016 um 14:16

Zitat:
Bobbycar hat geschrieben: ......bei einem Berliner Händler steht ein Roadster in "Leberwurst metallic"

GLance Grey sieht, wenn der Roadster fertig lackiert ist, dann mit Brabus Felgen, Fahrwerk etc richtig lecker
aus. Der PReis ist auch ok, noch auf 3600 runterhandeln und den Rest auf die Seite legen - für Reparaturen
oder Verschönerung.


hennioso - 24.4.2016 um 14:53

Also das mit der Servolenkung werde ich überprüfen bei einer Probefahrt werde ich es ja sicherlich fühlen ob es mir mit oder eher ohne mehr spaß macht und vorallem sich auch bequem anfühlt

Mir gehts jetzt im Endeffekt darum ob ihr eher der Meinung seid das ein 60KW Motor viel besser ist weil er nicht so schnell die Biege macht

Weil ich halt wirklich total der Anfänger bin was Autos angeht habe null Plan und mich auch noch nicht wirklich damit auseinander gesetzt


Techmodrome - 24.4.2016 um 15:23

Naja, auch wenn Du jetzt mit der Servo fährst fehlt Dir ja der Vergleich.

Ansonsten würde ich einen 60Kw immer bevorzugen, einen 45Kwler nur nehmen wenn er sehr
wenige Km hat und entsprechend günstig ist - zudem Du des Schraubens mächtig bist.

Wie sieht Dein Budget aus, wie der finanzielle Background, der Schrauberische, soll der Wagen "Daily Driver"
werden?


Haegar28 - 24.4.2016 um 15:25

Zitat:
ich halt wirklich total der Anfänger bin was Autos angeht habe null Plan und mich auch noch nicht wirklich damit auseinander gesetzt

Ganz ehrlich, dann ist ein Smart Roadster nicht wirklich das richtige Auto für Dich, kaufe Dir lieber einen anderes zuverlässigeres und mit einer besser verfügbaren Ersatzteillage versehenes Auto.

Für einen Fahranfänger bieten sich Polo, Lupo, etc. eher an, um Fahren zu lernen, das ist jetzt nicht böse gemeint, sondern ein gutgemeinter Rat, der auch deinen Geldbeutel nicht so sehr belasten wird.


SRCinSE - 24.4.2016 um 15:39

Zitat:
Phin hat geschrieben:
Ansonsten ist die Roadsterwahl eh nicht verkehrt. Nur bitte: fahr ihn nicht Schrott! Das ist kein Golf oder Corsa von dem es noch Millionen gibt.

Das ist nicht das eigentliche Problem.

Was man in Sachen "vorausschauendes Fahren" in 2 Jahren gelernt hat, ist nach weiteren 2 Jahren mit Blick aus etwa 1 m über der Fahrbahn wieder weg. Breite Baustellenabsperrung sind ein ernsthaftes Sichtproblem.

Minimalistisch muss man außerdem sein: 2 Leutchen mit Gepäck gleichzeitig irgendwo abholen und ähnliche alltägliche Dinge ist mit dem Kleinen nicht machbar.


Techmodrome - 24.4.2016 um 15:46

Ist für mich kein Auto, das ich täglich fahren möchte - da pflichte ich bei!


Klaus - 24.4.2016 um 16:52

Wenn mit einer Servolenkung sich "extrem schlechtes Handling" einstellt, ist entweder was daran defekt, oder man hat zeitgleich was anderes verbastelt. Kalle der inzwischen passiv ist fährt damit Slalomrennen und ist gelernter KFZler der ständig am Fahrwerk rumbaut, es wäre eine Fingerübung für ihn die Servolenkung auszubauen. Tut er aber nicht.

Das einzige worauf ich mich einlasse ist, dass der einzige Roadster ohne Servo den ich gefahren bin auch einen Defekt am Fahrwerk hatte. Der war wirklich gruselig zu fahren, schwammig, gummiartig, mit Klappergeräuschen wie ein Kettcar. Mein Roadster reagiert präzise und verzögerungsfrei, also ist das zumindest möglich. Ob es eine Serienstreuung und einen Defekt ab Werk wie bei Taktventil oder Thermostat gibt weiss ich nicht, jedenfalls geht mir die Laberei von wegen "Du kannz halt nich lenken und nich bremsen, nä" auf den Sack. Wenn Leute nur wegen Servounterstützung bei 160 auf der AB nicht mehr geradeaus lenken können würde ich mal bei mir selbst anfangen mit überlegen.


hennioso - 24.4.2016 um 17:28

Also ich denke mal das dieses Auto von der Optik und der Leistung her schon etwas für mich ist.
Mein Budget ist begrenzt auf 4000¤ ich könnte aber ein solches Auto auch als Leasing Wagen über die Firma laufen lassen.
Das heißt ich könnte auch bis 10.000¤ gehen das wäre für mich kein Problem da meine Eltern in mein erstes Auto mit investieren.
Ich möchte halt nicht unbedingt ein Auto kaufen bei dem ich in einem Jahr den Motor tauschen muss.
Ich werde das Auto für die täglich Strecke zur Arbeite nutzen 4-5km
Und alle 3 Wochen muss ich damit 750km zur Schule fahren also täglich 150km


schraubelocka - 24.4.2016 um 17:29

Nabend,

im Vergleich zu meinen ersten Autos (damals gab's noch richtig viel Rost) ist der Roadster problemfrei.

Selbstverständlich ist es, wie bei jedem anderen Fahrzeug, hilfreich jemanden zu haben der bei Reparaturen helfen wird - oder man kann es selbst erledigen.

Unser erster Roadster lief gut 80 tkm nach Kauf ohne eine nötige Reparatur. Alles was daran geschraubt wurde war Spielerei. Klar ist eine billige Karre meist eine Sammelstelle für Macken, Fehler, Probleme und daraus folgenden Reparaturen.

Gerade weil man ein Automatikmodus entspannt fahren kann bleibt mehr Zeit sich auf den Verkehr zu konzentrieren -> anfängerfreundlich.

Beim Kauf unbedingt einen "Experten" der den Roadster kennt mitnehmen.

Mich hat die Servolenkung nie gestört - im Gegenteil.
Bei den Baujahren darf man bei einer elektrische Servounterstützung keine Wunder erwarten.
Darf ich nicht mit unserem 500er Abarth vergleichen ...
da ändern sich die Parameter beim Druck auf die Sporttaste - das macht Spaß.
Smart bzw. Brabus hat das beim alten Forfour Brabus auch schon sehr gut hinbekommen und die Lenkung anders programmiert als beim normalen langsamen Forfour.

Wenn man für den Roadster ne Garage oder nen Carport hat kann ihm der Regen nur wenig Schaden zufügen... unsere Roadster waren bei uns trocken.

Inzwischen sind die Roadster alt, die Auswahl an guten Wagen wird immer dünner.

Gruß
Mark


kissy2004 - 24.4.2016 um 17:33

hi hennioso
ich kann dir nur zu einem Roadster raten, er macht einfach auch bei geringer Geschwindigkeit Megaspass und er sieht auch noch gut aus.
Vieleicht nimmst du jemanden hier aus dem Forum mit wenn du dir deinen ankucken gehst,... wird bestimmt jemand bei dir in der Nähe wohnen.


SRCinSE - 24.4.2016 um 17:59

Zitat:
Ich möchte halt nicht unbedingt ein Auto kaufen bei dem ich in einem Jahr den Motor tauschen muss.

Bei einem WME452 mit sechsstelliger Laufleistung und unbekanntem Vorleben, was den durchweg sachgerechten Umgang damit angeht, ist das nicht auszuschließen.

Zitat:
Ich werde das Auto für die täglich Strecke zur Arbeite nutzen 4-5km
Und alle 3 Wochen muss ich damit 750km zur Schule fahren also täglich 150km

Also alle drei Wochen eine fünftägige Berufsschulwoche.
Mit morgens 5 km und nachmittags 5 km bekommt man jeden Hubkolbenmotor so langsam kaputt. Da fährt man besser umweltfreundlicher mit dem Rad oder Bus.

Die kleinen Plastikfranzosen sind 'geborene' Zweit- und Drittautos besser ohne echten daily job.
Ja, sie machen optisch Einiges her. Damit überhaupt Fahren zu können, ist bereits der Grund, warum wir alle so einen Kleinen haben oder wenigstens mal hatten.
Sie kommen aktuell im Jahr 11 nach Produktionsschluss langsam in die Jahre und die Preise sind auf einem Niveau, das auch bei Leutchen mit weniger als 5 Jahren Fahrerfahrung über so 50.000 KM das Interesse dafür weckt. Ein trockener Stellplatz ist für so einen PKW offen im Grunde bereits Pflicht.

Jepp, sich zur Kandidatenbesichtigung von einen Roady-Insider begleiten und beraten zu lassen, ist eine bewährte Methode, unliebsame Kaufentscheidungen zu vermeiden. Ständiger Dauertipp für Newbies.


L0B0 - 24.4.2016 um 18:52

Moin,

generell nochmal.. 82 PS .. steht ausser Frage.

Schaltwippen oder nicht, Servo ja oder nein.. Geschmackssache.

Fest steht aber nach wie vor und ich wiederhole mich da gerne: Der Roadster ist ein Spaßgerät. Eins was ab und zu zickt (umso mehr gelaufen/Ungepflegter/Verbastelter desto öfter). Diese zickereien sind jedoch meistens mit ein wenig Ahnung (Infos bekommt man hier zu hauf), Geschick (ok, muss man ein wenig mitbringen, aber selbst ich als IT'ler bekomme das meiste hin) und relativ überschaubaren finanziellen Aufwand gewuppt (jaaa.. man sollte ein kleines Reparatur-Finanzpolster haben - oder ein Ausweichfahrzeug ).

Das Wichtigste ist eine relativ solide Basis zu kaufen. Auf Lenkradwippen lege ich (!) z.B. keinen Wert. Mein Hauptroadster hat absolut puristische Ausstattung .. der Zweitroadie fast volle Hütte - aber ich vermisse nichts, wenn ich mit dem Hauptflitzer unterwegs bin. Wenn manuele Gangwahl dann entspannt über den Schalthebel. Aber wie gesagt: Das muss jeder für sich entscheiden.

Gerade beim Roadster finde ich es erstaunlich, wieviele Bastelhütten man sieht und im Gegensatz dazu absolut gepflegte, von Frauenhand gefahrene mit Checkheft, 1. Hand und Originalzustand.. Klar, letztere bemkommt man dann auch nicht für 3000 Euro.

Du musst für dich entscheiden, ob Du das "Abenteuer" billiger Roadster eingehen willst. Hast Du die Möglichkeit ab und zu zu schrauben ? Kannst Du jemanden nach Hilfe fragen ? Kannst Du Dich u.a. hier umfassend informieren (das ist gar nicht so leicht wie mancher sich das vorstellt, wenn man sich den einen oder anderen Beratungsresistenten hier ansieht.. ) ? Hast ein ein paar Euros Luft um sie in nötige Erhaltungs/Wartungs/Reparaturarbeiten zu stecken ? .. wenn die Antwort jeweils ja, oder jooooaaa, bekomme ich hin lautet -> kaufen.
Hast Du genug Kohle um den Roadster im Smart-Center reparieren zu lasen wenn er zickt ? -> Investiere sie schon jetzt direkt in eine solidere Basis
Kaufst Du an Deinem mittel- bis langfristig (oder gar finanziertem) finanziellen Limit ohne die oben genannten Voraussetzungen -> Finger weg.

Klingt hart, ist aber so.

Gruß, Jörg


Klaus - 24.4.2016 um 19:59

Bei 5km einfache Fahrt mit dem Roadster muss man wirklich aufpassen dass man nicht zuviel auf's Gas geht, da wird er nicht warm. Es wird sich dann auch Benzin im Öl einstellen, also muss man das öfter Wechseln, oder bei den 150km nach dem Warmfahren ordentlich auf's Gas treten und nicht gondeln. Da muss man dann quasi freibrennen.

Ich fahre seit längerem aber auch öfter 5km Kurzstrecke und nur 2x die Woche weit, das geht auch. Nur mit der Batterie aufpassen und nicht im Stand full power die Nachbarschaft stundenlang beschallen ohne dass der Motor läuft.


hennioso - 24.4.2016 um 20:15

Ich ruf da morgen erstmal bei ein paar Händlern in der Gegend an und frag mal ein paar SR an und schau sie mir dann auch an ich bedanke mich erstmal bei allen die hier mich beraten haben ich hätte nicht gedacht das es so eine starke Community für nur ein Modell gibt

Also nochmals großes Dankeschön an alle

Ich werde mich umschauen und wenn ich dann meinen SR habe werde ich hier auch ein Bild posten

In diesem Sinne macht es gut Leute

Ich als IT'ler versuche das Ding dann auch gut zu pflegen und mir mein eigenes kleines Projekt aufzubauen..


L0B0 - 24.4.2016 um 20:20

Zitat:
hennioso hat geschrieben: Ich ruf da morgen erstmal bei ein paar Händlern in der Gegend an und frag mal ein paar SR an und schau sie mir dann auch (...)

Ich als IT'ler versuche das Ding dann auch gut zu pflegen und mir mein eigenes kleines Projekt aufzubauen..

Ich würde da eher auf dem Privatmarkt schauen..
Je günstiger das Fahrzeug, desto besser vom Privatmann.. weil der muss da keinen Gewinn und Gewährleistungsriskiko bzw Garantieversicherung (die bei der Lauflistung eh nix bringt) mit verkaufen.

Gruß, Jörg


Techmodrome - 24.4.2016 um 23:33

Zitat:
Klaus hat geschrieben: Wenn mit einer Servolenkung sich "extrem schlechtes Handling" einstellt, ist entweder was daran defekt, oder man hat zeitgleich was anderes verbastelt.
Ja, das mag sein - gut das ich Dich habe. Die Servo meiner 4 Roadster mit Servo ist demnach also auch
defekt - und auch die von Haegar.
Zitat:
Kalle der inzwischen passiv ist fährt damit Slalomrennen und ist gelernter KFZler der ständig am Fahrwerk rumbaut, es wäre eine Fingerübung für ihn die Servolenkung auszubauen. Tut er aber nicht.

Slalomrennen zu fahren, mit einer Lenkung die wie von Haegar und mir beschrieben mehr "hinter deinem Lenken
herläuft" als zu unterstützen ist gerade im Slalom nicht wirklich dienlich. Der Eine merkts halt, der Andere
nicht. Und nur weil Jemand "Rennen fährt" spreche ich Jemandem nicht unbedingt Ahnung zu.
Aber "Eddy the Eagle" war ja auch ein Skispringer

Zitat:
Mein Roadster reagiert präzise und verzögerungsfrei, also ist das zumindest möglich.
Du hast ihn noch nie wirklich mit schnellen Lastwechseln gefahren. Das ist sicher.

Zitat:
"Du kannz halt nich lenken und nich bremsen, nä"
Was habe ich hier im Club/Board/alten Board schon ein Mumpitz bez. dieser "Placebo-Ahnung" wenn es um Bremsen
und ähnliches geht - gehört. Und dann stinken die Bremsen von manchen Autos vor einem auf einer Tour, weil
man von 120 auf 50 die Karre quasi "herunterfadet", anstatt 2 - 3 mal ordentlich kurz reinzulatschen.
Ich mag 2Eck, aber auf Touren war er mehr als einmal das "Hindernisfahrzeug". Nur mal so zu "Hype" der Foren.

Zitat:
Wenn Leute nur wegen Servounterstützung bei 160 auf der AB nicht mehr geradeaus lenken können würde ich mal bei mir selbst anfangen mit überlegen.

Fang an. Ich bleibe dabei - die einen merken es, die Anderen niemals im Leben. Deswegen habe ich auch den
Job, den ich nunmal habe.


Techmodrome - 24.4.2016 um 23:36

Zitat:
schraubelocka hat geschrieben:
Darf ich nicht mit unserem 500er Abarth vergleichen ...

Die ist ja auch "von uns"


Klaus - 25.4.2016 um 00:18

Gibt's hier eigentlich ne Ignore-Funktion ?


L0B0 - 25.4.2016 um 04:38

Zitat:
Klaus hat geschrieben: Gibt's hier eigentlich ne Ignore-Funktion ?

Jepp, nennt sich auch GMV (Gesunder Menschenverstand), befindet sich allerdings nicht innerhalb der Forensoftware.. Man muss nicht alles ausdiskutieren, lesen, Kommentieren und ja, darf auch mal unterschiedlicher Meinung sein. Einfach mal gut sein lassen.

Zurück zum Topic wäre schön

Gruß, Jörg


Dude - 25.4.2016 um 07:20

Ich würde nochmal auf den Roadster als Anfängerauto zurückkommen.
Ich kann nur davon abraten. Manche lernen zwar schneller und manche langsamer, aber im Roadster lernst Du gar nichts, weil Du null Übersicht hast. Roadster im Stadtverkehr ist Blindflug. Rechts vor links? Du kannst nicht mal über die Motorhaube des auf der Ecke parkenden Golfs schauen und kriechst im ersten Gang an die Kreuzung... Rechts abbiegen? Du siehst den Radfahrer nicht. Kolonne fahren? Keine Ahnung was zwei Autos vor Dir los ist, dafür kennst Du das Nummernschild des vor Dir fahrenden auswendig. Dann lieber einen Fortwo: Das selbe in höher und kürzer. Da kannst du auch gleich den Motor und das Konzept kennen lernen. Und wenn es Dir dann immer noch zusagt, in ein, zwei Jahren dann ein gut erhaltenen Roadster... Aber vielleicht findest du ja auch das Getriebe, den Motor, die Verarbeitung unakzeptabel.

Die Kurzstrecken wird Dir der Motor sehr krumm nehmen. Leistung darfst Du erst bei warmen Motor abfordern (wegen des Turbos). Das heißt, auf Kurzstrecke hast Du gar keinen Spaß. Gleichzeitig verschmoddert dir die Technik. Eine zugefrorene TLE ist im Winter vorprogrammiert - sehr gefährlich. Du hast übrigens einen Ölwechselintervall von 10.000 km bzw. 1x im Jahr.

Wenn Du auf das Auto täglich angewiesen bist rate ich sowieso ab. Die angebotenen Roadster werden immer älter, abgerockter und unzuverlässiger. Egal ob man selber schraubt oder die Mercedeswerkstatt (sehr teuer!) machen lässt, der Wagen wird tagelang ausfallen, zumal einige Ersatzteile nicht mehr oder nur schlecht lieferbar sind sowie immer teurer werden. Dann lieber einen alten Yaris.


Klingt insgesamt vielleicht etwas negativ, aber denk mal drüber nach.

p.S.: Ich fahre mit Servolenkung schnelle Touren. Ja, sie ist nicht top und reagiert merkwürdig. Ja, man kann damit trotzdem gut und präzise den ganzen Tag heizen, ohne dass einem am Abend die Arme weh tun. Man kann sich eben an an alles adaptieren.


Drivesmart - 25.4.2016 um 08:23

Zitat:
Wenn Du auf das Auto täglich angewiesen bist rate ich sowieso ab.

Kann ich überhaupt nicht bestätigen. Ich fahre seit über zehn Jahren fast täglich Roadster - und das ohne größere Probleme, Sommer wie Winter. Der Wagen steht nachts auf der Straße und tagsüber in einer Tiefgarage. Allerdings habe ich eine 25km Fahrstrecke, Stadt, Autobahn, Stadt.

Wenn Inspektion oder Reparaturen anstanden, waren die immer innerhalb eines Tages erledigt und ich nehme im SC einen Ersatzwagen (nette Abwechslung).

Meiner Erfahrung nach führt vor allem nur gelegentliches Fahren zu Problemen. Für einen Gebrauchtwagen heißt das meines Erachtens, die bessere Substanz ist die gepflegte und gut gefahrene, 25.000 km müssen also nicht besser sein als 75.000 km, aber ein Vorbesitzer ist besser als 5.


Butch - 25.4.2016 um 08:25

Wenn ich an die ganzen Klapperkisten denke, mit denen wir in den 80ern als Anfängerautos rumgefahren sind, würde ich das Thema Komfort nicht überbewerten. Wenn man jung ist tun einem die Knochen noch nicht so schnell weh. Und die Leidensfähigkeit ist auch noch extrem hoch, wenn es darum geht etwas Cooles zu haben.

Und mal ehrlich. Ob du einen 4.000,- Polo oder 4.000,- Roadster zu Schrott fährst, kommt beim Geldbeutel aufs Gleiche raus.

Zur Not kann man ja noch ins Carsharing, dann hat man jederzeit Zugriff auch praktischeres Autos wenn man sie denn mal braucht.

ABER: bei täglich 5 km tut es mir in der Seele weh. Das würde ich meinem Roadster (und ich fahre auch öfter Kurzstrecken, weil's einfach Spaß macht) nicht zumuten. Da würde ich lieber in ein gutes Fahrrad investieren (was ich mit meinen 5 km Arbeitsweg auch gemacht habe).

Und du solltest unbedingt den mit 82 PS nehmen. Bereits damit kann man die Kurvenschleicher viel zu schlecht überholen. Nach einiger Zeit wirst du dir dann doch ein File mit 110 PS aufspielen lassen wollen.


SRCinSE - 25.4.2016 um 08:51

Zitat:
Dude hat geschrieben:
Klingt insgesamt vielleicht etwas negativ, aber denk mal drüber nach.

@Dude: Ja, dem ist insgesamt uneingeschränkt zuzustimmen. Danke, Matze.

Quasi nur, weil die Preise für so eine Flachkugel inzwischen ein Niveau erreicht haben, das auch für Eigner mit wenig Fahrerfahrung interessant ist, gibt es deutlich geeignetere Fahrzeuge als einen WME452 für diesen Personenkreis, zumal der Budgethintergrund inzwischen so flexibel sein sollte, dass die Kosten für einen ATM kein echtes Problem darstellen. Die Wahrheit ist nicht immer schön.

@Drivesmart: Das Fahrprofil ist ja auch einigermaßen unproblemtisch.

@Butch: Das mit dem wenig Komfort ist nicht das Problem. Die heute 8 bis 12 Jahre alten Autos mit den Anfängerautos in den 80er zu vergleichen, äh, na gut ...


Techmodrome - 25.4.2016 um 09:11

Zitat:
Dude hat geschrieben:
Leistung darfst Du erst bei warmen Motor abfordern (wegen des Turbos). Das heißt, auf Kurzstrecke hast Du gar keinen Spaß.
Noch nicht mal hauptsächlich wegen des Turbo, sondern auch (oder gerade) wegen der Kolbenringe.

Zitat:
Ja, sie ist nicht top und reagiert merkwürdig. Ja, man kann damit trotzdem gut und präzise den ganzen Tag heizen,
ohne dass einem am Abend die Arme weh tun. Man kann sich eben an an alles adaptieren.

Dann ist sie bestimmt "defekt" oder Dein Fahrwerk taugt nichts


Dude - 25.4.2016 um 09:27

Zitat:
Da würde ich lieber in ein gutes Fahrrad investieren (was ich mit meinen 5 km Arbeitsweg auch gemacht habe).

Das ist überhaupt der Knackpunkt. 5 km sind wirklich keine Distanz für ein Auto, sondern für ein Fahrrad. Das ist ein Katzensprung.

@Drivesmart: Der eine hat Glück, der andere nicht. Schau Dir doch mal die Angebote an, oder welchen Spaß z.B. Phin mit seinem Karren hat. Sowas geht nur, wenn du viel Geld und/oder viel Zeit hast. Auch ein Werkstattbesuch kostet (im besten Fall nur) zweimal viel Zeit.


SRCinSE - 25.4.2016 um 10:07

Zum Fahrprofil von hennioso passt so ein Elektro-Würfel ganz gut.

Das Budget und u.a. die Unterbringung der heimischen Landestation wird das Problem sein.


Ahrschwärmer - 26.4.2016 um 12:37

Stimme Dude völlig zu! Den Roady halte ich als Anfängerfahrzeug für wenig geeignet,
wenn man nicht selber schrauben kann. Wenn es was Solides sein soll, dann wird es mit
4000 Euro für ein problem- und investitionsarmes Exemplar schon richtig eng.
Sicher ist der SR in den frühen Jahren als Alltagsauto durchgegangen, doch es
handelt sich bei aller Liebe um einen 12 Jahre alten Kleinwagen, der konstruktionsbedingt
überdurchschnittlich viel Aufmerksamkeit benötigt.

Klar entschädigt er mit grenzenlosem Fahrspass, doch dies vor allen Dingen in Fahrbereichen,
in die man erst als fortgeschrittener Fahrer und nach guten Fahrertrainings vordringen sollte,
wenn man einen Restfunken Verantwortungsgefühl in sich verspürt. In allen anderen Fällen
ist er ein eher unpraktisches Automobil mit erhöhtem Aufmerksamkeitsbedürfnis. Auch kennen
sich nicht alle Werkstätten angemessen mit dem Roady aus. Wenn du also einen kaufst,
dann stell sicher, dass du die entsprechende Werkstatt zur Hand hast - und ich schreibe Werkstatt,
weil ein Schrauber nicht reicht, denn der kann es meist auch, tut es aber nebenberuflich und dann
dauert das auch schon mal ein paar Tage bis Wochen, bis die Kiste wieder fährt,
was für einen Daily Driver wenig funktional ist.

Neben dem Roady fahren wir seit 16 Jahren einen Smart Fortwo (also nicht "einen") sondern
alle 3 Jahre/ 70.000km einen fabrikneuen. Das sollte genug aussagen über Erstfahrzeugs-
und Zufriedenheitsqualität. Wenn man die Kugel als gut erhaltenes Exemplar der letzten Baureihe
kauft, dann bekommt man zum günstigen Kurs ein absolut solides Fahrzeug, dass sich problemlos
für nen schmalen Taler täglich bewegen lässt und auch Spaß macht, sofern man nicht den müden
71PS Sauger kauft.

Man kann mit 2 Personen und Gepäck in Urlaub fahren und auch kleinere Transportaufgaben
nimmt das Autochen nicht krumm. Das gesparte Geld legst dunauf die Seite, und wenn du in 3 Jahren
noch immer heiß auf einen Roadster bist, dann kaufst du dir ein richtig gutes Exemplar. So lange es
sich nicht um einen heiß begehrte Brabus mit nur 20.000km auf der Uhr handeln soll, werden die
Dinger auch dann noch bezahlbar sein, denn machen wir uns nix vor, wir sind nur eine kleine Gemeinde
von Bekloppten und das Objekt unserer Begierde wird trotz der vielen bewundernden Blicke niemals
die Preisentwicklung einer Pagode nehmen. Ach ja... Und ich fahre mir Sevolenkung und hab Spaß
dabei, alles andere ist mir wurscht, denn bei aller Liebe gibt es noch 2-3 Dinge in meinem ereignislosen
Leben, denen ich mehr Aufmerksamkeit schenken möchte, z.B. den Frühjahrsdüften bei geöffnetem Dach...
Just my two cents.

Edit von Techomdrome: Beitrag "lesbar" gemacht, Absätze eimgefügt!


Klaus - 26.4.2016 um 13:08

Tja, ich gebe zu ich habe einen Nachteil, ich konnte nur die Leute fragen die mit meinem Auto gefahren sind, und nicht mit fünf anderen. Die konnten mir nicht bestätigen dass die Lenkung "komisch" oder unpräzise ist, allerdings habe ich auch keine 20 Kilo schweren 17" Felgen. Allerdings muss ich konstatieren dass ich das nur unter Vorbehalt sagen kann, denn es gibt einen eklatanten Nachteil - die konnten alle lenken.


Techmodrome - 26.4.2016 um 13:48

Klaus, sorry - aber Du schwallst wirklich absoluten Mist. Wie bei so vielen Technikthemen.
Der ganze Müll ist langsam wirklich nicht mehr unkommentiert stehen zu lassen. Und ich sage
das bewußt genau so mit diesen Worten.

Werd doch mit der Servo glücklich. Ich weiß doch schon länger was ich von Deinen Aussagen zu
halten habe - Du bist doch nicht mal in der Lage selbst die Felgen zu wechseln und willst hier
etwas über die Abstimmung der Servo aussagen. Das ist so unglaublich lächerlich.
Wie so viele dieser angeblichen "Racer" und "Performanceexperten" - die sich dann auf Touren
meißtens als die größten Bremser herausstellen und mit ihren supergeil abgestimmten Performance"raketen"
quasi das Hindernisfahrzeug darstellen.

Die Lenkung ist auch nicht "komisch", sie ist schlichtweg völlig am Produkt "Roadster" vorbeikalibriert.
Der Unterstützungsmotor ist zu schwach dimensioniert, das Funktionsprinzip Column Drive unterstütz noch
dieses Manko zudem noch. Die Software ist ebenfalls zu träge. Das Alles in Kombination macht die
Lenkung einfach nur SCHLECHT! Und nochmal: Ja, die würden bei uns niemals so das Werk verlassen!
Fahre mal einen Jeep Renegade, einen Fiat500, Audi A1 - DAS sind Servolenkungen die perfekt
abgestimmt sind - aber nicht dieser "Kram" den Mercedes hier verbaut hat.
Du hast schlichtweg KEINE Ahnung von nix stänkerst hier aber weiter rum. Warum gehst Du nicht
einfach ins "Eifler Forum" und gesellst Dich dort zu den "Bodenschraubern"?

Die größten "Schwallhansels" bez. "Performance" und "Fahrwerkabstimmung", "Tuning" etc. (ja genau
solche User wie DU) zeigen mit ihren Aussagen über die Servo was ich von anderen Aussagen bez.
Teile/Tuning/Fahrwerk zu halten habe, wenn es nach einem Umbau mal wieder heißt:
"Wahnsinn, ein Unerschied wie Tag und Nacht" wo man sich immer fragt "Wo kaufen diese Jungs
eigentlich ihre Placebo Pillen"? (Egal bei welchem Thema "schaltet jetzt viel weicher, schneller hyper hyper)
Ich könnte den Mist ja unkommentiert lassen bzw. habe ich das auch lange, aber mir gehen diese
ständigen Falschaussagen und das Gelaber über die Jahre hinweg bei so ziemlich allen Themen
in denen du reinbrabbelst nur noch auf die Nüsse. Das darfst Du jetzt gerne auch persönlich
nehmen - es ist mir gerade (wie du sicherlich bemerkt hast - scheissegal)-.

Thema beendet. Werd mit Deiner Servo happy oder schreib in einem anderen Forum darüber.
Hier nicht mehr. Mir geht es schlicht auf den Sack ständig hier falsche Aussagen darüber zu lesen
und andere Leute die keine Ahnung haben (solche wie Du eben) glauben diesen hanebüchenen
Mumpitz auch noch.

Meine Fresse - sorry das ich bald ausraste, aber ständig diese Grütze zu lesen kann einem echt den
Tag versauen.

Und noch ein Nachtrag:

Ja - man kann mit der Servo leben - WENN: man mit dem Wagen nicht mehr unternimmt als täglich
auf die Arbeit zu fahren, am WE ein bischen gemütlich über die Landstraßen tingelt oder während
der Fahrt Blümchen pflückt. Das spreche ich den Leuten auch nicht ab, weil sie in dem Bereich ihre
Arbeit auch im "Rahmen der Möglichkeiten" gut macht. Aber sobald man "sportlich" unterwegs ist,
sollte man die Worte "Präzision", "Schnelligkeit", "Active return", "Active Centering" und weitere
Worte nicht in den Mund nehmen. Das kann sie nämlich technisch bedingt schon nicht. Weil sie
es einfach nicht KANN, da überhaupt nicht implementiert!

Meiner Ex habe ich ne Servo ins Auto nachgerüstet. Die fährt damit auch sehr zufrieden, aber
ist auch nicht in den Bereichen unterwegs, wo die Lenkung einfach nur Scheiße wird.

So - und nun zurück zum Thema des TE.


schraubelocka - 26.4.2016 um 17:33

Nabend,

dass man z.B. im Mercedes G sicherer und höher sitzt ist klar.

Trotzdem finde ich den Roadster nicht gefährlich unübersichtlich oder das Heck so zappelig wie beim alten 911er.

Meine ersten 6 Autos waren alles Kadett C Coupes... auch flach und teilweise nicht gerade langsam.
Ob andere Leute in ihren langweiligen Golfs vielleicht besser gesessen haben war mir egal.
Manchmal kauft und entscheidet der Bauch und nicht der Kopf.

Wenn man beim Roadsterkauf schon ans Tuning denkt sollte es immer ein 82PSer sein.
Ein Rennwagen wird es trotzdem nicht. Spaß macht er schon mit 82PS ...mehr sind selbstverständlich nicht schlimm.

Der Wagen hat immerhin schon ESP und im Vergleich zu früher gutes Licht und gute Bremsen.
Für das wenige Geld wird man kaum mehr Spaß haben können. Die anderen Fahrzeuge welche mir spaßmachen kosten alle mehr (Anschaffung und Unterhalt).
Eine Geldreserve für Reparaturen sollte vorhanden sein - wie bei anderen Autos auch.

Gruß
Mark


Haegar28 - 26.4.2016 um 17:47

Zitat:
Vergleich zu früher gutes Licht
???????

Wieviel früher meinst Du denn? 1914 oder 1955?

Ja, mit Xenon oder LED, aber die originalen Teelichter mit Schwarzlichtkerzen sind eine Katastrophe und da lass ich mich nicht einen Millimeter von meiner Meinung abbringen.

Eine Umrüstung auf wirklich gutes Licht sollte man sich schon 600¤ kosten lassen, da ist jeder Cent echt gut angelegt.


schraubelocka - 26.4.2016 um 18:20

Ich hatte mit unseren Roadstern nie Nachtblindflüge.

Kenne und hatte allerdings noch viele Autos mit Bilux Lampen im Hauptscheinwerfer... die gab es noch sehr lange auch wenn schon 1966 H4 vorgestellt wurde.

Was mich wundert ist dass hier subjektives Empfinden als Tatsache dargestellt wird.

Mir ist's egal ... unsere Roadsterscheinwerfer waren immer sauber und das Licht war gut.
Dass es in allen Belangen besser geht ist doch klar... es gibt Autos die alles besser können.
Aber man sollte doch die Kirche im Dorf lassen.
Der Roadster wurde nicht als Rennwagen konstruiert ...auch nicht als Luxusliner.

Vielleicht sind meine Ansprüche weniger hoch.

Es kommt bei mir schon mal vor mir nach unbestreitbar guten Autos wie S Klassen wieder alte Minis zu kaufen. Und ich bin damit zufrieden weil ich das Maß nicht verliere.

Was jahrelang gut war ist für mich nicht gleich schlecht nur weil es etwas Neues gibt.


Techmodrome - 26.4.2016 um 19:08

Zitat:
schraubelocka hat geschrieben:

... unsere Roadsterscheinwerfer waren immer sauber und das Licht war gut.

Das ist der Knackpunkt. Solange sie aussen UND innen sauber sind, sind sie doch mit dem richtigen Leuchtmittel ganz ok. Allerdings werden die im Inneren gerne auch schnell wieder dreckig. Wirklich Probleme hatte ich mit dem Licht nicht, aber zurück auf H7 möchte ich auch nicht mehr wirklich.


Klaus - 26.4.2016 um 19:36

Mir sind die 10 Sekunden die ich für diesen Post brauche scbon zuviel, um mich mit Charakteren wie Dir auseinanderzusetzen, von daher, egal. Soll jeder selbst entscheiden was er will. Ich jedenfalls schaffe es wie von Zauberhand auch bei 180 mit 185er Winterreifen auf der Fahrbahn zu bleiben, wie wird mir jetzt ewig ein Rätsel bleiben.


Haegar28 - 26.4.2016 um 19:46

H7 muss nicht schlecht sein, in meinem 450 CDI war das Licht wirklich gut und völlig ausreichend, aber da war der Scheinwerfer auch doppelt so hoch eingebaut, wie im Roadster. Dementsprechend war auch durch den günstigeren Strahlungswinkel, die Ausleuchtung der Strasse wesentlich besser.

Im Roadster waren meine Teelichter auch immer gründlich gereinigt und mit Osram Nightbreaker bestückt, trotzdem war bei nasser Fahrbahn und Gegenverkehr der Blindflug angesagt.
Bei den jetzt verbauten Bi-Xenon Scheinwerfern ist einfach eine bessere Ausleuchtung des Strassenrandes vorhanden, man erkennt Personen und Gegenstände einfach viel früher und fährt sicherer.

Edit meint, es fehlte ein Wort


Techmodrome - 26.4.2016 um 20:02

Haegar, ich denke da gibt es im Grunde nichts zu diskutieren. Wer einmal ordentliches Licht hatte,
will nicht mehr zurück.

Jeder der nicht wechseln will, sollte mindestens einmal alle 2 Jahre die Scheinwerfer gründlichst auch von innen reinigen.

Klaus, hättest du die 10 Sekunden damit verbracht vor dem Post zu denken, hättest du nicht schon wieder so eine Grütze rausgehauen, bei der ich jetzt noch immer merke, das du nicht mal im Ansatz verstanden hast, worum es geht.


d - 26.4.2016 um 22:40

Hallo,
nun bin ich gerade in der Situation: Meine Tochter ist 17, hat ihren Führerschein für "begleitetes fahren", dieser mündet mit ihren 18. Geburtstag darin, das sie meinewn Roadster künftig alleine bewegen wird.
Dabei habe ich ein gutes Gefühl - aus eigener, schmerzlicher Erfahrung weiss ich, wie sich ein Roadster im Ernstfall verhält, wenn es zu einen heftigen Unfall kommt.
Die Karre schlägt sich tapfer, die passive Unfallsicherheit ist definitiv größer als Größe und anmutung des Autos vermuten lassen.

Insofern halte ich den Roadster für ein nicht allzu schlechtes Einsteigerautro: Alle wichtigen Assistenzsysteme sind an Bord, die passive Unfallsicherheit ist erwiesenermassen gut - was will "Vater" mehr?
Und technische Extravaganzen dieses netten kleinen Autos lösen wir als Vater&Tocher-Team - und mit Hilfe dieses grossartigen Forums!

Beste Grüße
Dieter


Phin - 26.4.2016 um 23:02

Zitat:
d hat geschrieben:
Und technische Extravaganzen dieses netten kleinen Autos lösen wir als Vater&Tocher-Team - und mit Hilfe dieses grossartigen Forums!

Beste Grüße
Dieter

Das klingt doch gut! Und von wegen jung: man muss sie kriegen wenn sie jung sind. Dann gibts die Autos auch noch etwas länger


Techmodrome - 27.4.2016 um 07:11

Ich hab vor Jahren mal einen XClusive geschlachtet der mit 60 seitlich in einen Baum ist.
Wo andere Autos sich um den Baum gewickelt hätten - samt Fahrer - kam der hier mit
"lediglich" einem Beckenbruch aus der Nummer raus und überlebte. In jedem anderen Auto
wäre er nach eigener Aussage nicht lebend raus gekommen.

Passive Sicherheit finde ich also schon recht enorm.


X-Type - 27.4.2016 um 08:51

Zitat:
Hallo,
nun bin ich gerade in der Situation: Meine Tochter ist 17, hat ihren Führerschein für "begleitetes fahren", dieser mündet mit ihren 18. Geburtstag darin, das sie meinen Roadster künftig alleine bewegen wird.
Dabei habe ich ein gutes Gefühl - aus eigener, schmerzlicher Erfahrung weiss ich, wie sich ein Roadster im Ernstfall verhält, wenn es zu einen heftigen Unfall kommt.

Das sieht bei mir gerade auch so aus, allerdings bereitet mir das eher Bauchschmerzen... mit getunten 100 PS in einem Mittelmotorauto ?
Ich bin mit meinem Coupé auch schon mal übersehen worden.
Jeder, der einen Roadie fährt, weiß, daß der auf trockener Strasse einen Supergrip hat. Aber das ist auf nasser Strasse dann ganz schnell vorbei.

Ist das wirklich ein Auto für Fahranfänger ?

Gruß
Andreas


markus76 - 27.4.2016 um 09:04

Zitat:
Ich bin mit meinem Coupé auch schon mal übersehen worden.

Stimmt. Noch schlimmer: man wird nicht fuer voll genommen, was andere Autofahrer zu gefaehrlichen Aktionen verleitet.

Zitat:
[...] Supergrip [...]. Aber das ist auf nasser Strasse dann ganz schnell vorbei.

Liegt das nicht eher am Reifen als am Auto?


Techmodrome - 27.4.2016 um 09:14

Zitat:
X-Type hat geschrieben: Aber das ist auf nasser Strasse dann ganz schnell vorbei.
Auf nasser Straße kann er wirklich sehr zickig werden, da eben ziemlich leicht und selbst
mit guten Reifen schwimmt er gerne auf. Wenn dann noch getuned wird herausbeschleunigen
aus Kurven für Fahranfänger gerne mal zur Karussellfahrt.


X-Type - 27.4.2016 um 09:15

Zitat:
Liegt das nicht eher am Reifen als am Auto?

Klar, an den Reifen kann es natürlich auch liegen, aber das Mittelmotorkonzept hat - bauartbedingt - eine sehr kleine Toleranzgrenze, bevor man abfliegt.
Das meinte ich damit. Ein Auto mit Motor vorne (hinten gibt es ja kaum noch) verhält sich hier ganz anders.

Gruß
Andreas


X-Type - 27.4.2016 um 09:17

Techmo weiß, was ich meine


Techmodrome - 27.4.2016 um 09:18

Exactly.


Dude - 27.4.2016 um 09:22

Es ist zum einen der Heckantrieb (der auch schon sehr vielen MX-5 das Leben gekostet hat) als auch der Turbocharakter. Ein Saugmotor hat eine schön gleichförmige Drehmomentkurve, wie es beim Turbolader aussieht, wissen wir alle nur zu gut... "Normale" Autofahrer sind mit plötzlichem Turbobumms in einer rutschigen Kurve vollkommen überfordert und nasse Straßen sind nun mal glatt, den sehr nahen Grenzbereich kann kein Reifen wirklich wegzaubern. Selbst ein Reifen, der auf nasser Straße mit "gut" getestet wurde, muss diese Leistung nach 2 Jahren nicht mehr zwangsläufig bringen, nicht auf allen Straßen und nicht bei allen Witterungsumständen.

Wie ich schon sagte, ich halte die mangelnde Übersicht als Showstopper für Fahranfänger. Wie wollen die denn lernen, wie Straßenverkehr "funktioniert", wenn sie ihn gar nicht wahrnehmen und überschauen können.


SRCinSE - 27.4.2016 um 09:29


Techmodrome - 27.4.2016 um 09:54

Wie sagte ich letztens? Der nächste mit Popcorn wird im Multipla Forum angemeldet

Edit:

New Rank:
"MULTIPLAinSE"
*Moderator*


markus76 - 27.4.2016 um 10:02

Zitat:
X-Type hat geschrieben:
Zitat:
Liegt das nicht eher am Reifen als am Auto?

Klar, an den Reifen kann es natürlich auch liegen, aber das Mittelmotorkonzept hat - bauartbedingt - eine sehr kleine Toleranzgrenze, bevor man abfliegt.
Das meinte ich damit. Ein Auto mit Motor vorne (hinten gibt es ja kaum noch) verhält sich hier ganz anders.

Gruß
Andreas

Verstehe, Du vergleichst Front-/Hecktriebler. Ist halt grundsaetzlich ein schmaler(er) Bereich, unabhaengig vom Wetter. Das meinte ich


Bobbycar - 27.4.2016 um 10:21

Was ist überhaupt ein Anfängerauto?
Möglichst sicher; damit dem Anfänger im Falle eines Falles nichts passiert?
Möglichst günstig; damit man nicht Zuviel Geld versenkt wenn man das Blech onduliert?
Möglichst langsam; damit erst mal nichts passiert?
Möglichst zerplötscht; damit andere Dellen nicht auffallen?
Jedes Auto kann ein Einsteigerauto sein.


X-Type - 27.4.2016 um 10:26

Zitat:
Verstehe, Du vergleichst Front-/Hecktriebler. Ist halt grundsaetzlich ein schmaler(er) Bereich,

Fast richtig verstanden ....

[protzmodus an]
Ich hab einen CLS SB mit Frontmotor und Heckantrieb, den SRC mit Mittelmotor und Heckantrieb und einen Cayman S mit Mittelmotor und Heckantrieb.
[protzmodus aus]

Der CLS hat trotz Heckantrieb ein gut beherrschbares Fahrverhalten, man merkt, wenn die Kiste hinten kommt. Beim SRC und beim Cayman (noch viel mehr), ist der Grenzbereich einfach kleiner, weil das Gewicht in der Fahrzeugmitte liegt und damit zum Kreiselverhalten um die Hochachse führen kann.

Mein erstes Auto, ein VW Käfer, hatte sowohl den Motor als auch den Antrieb hinten, und war mit dem Gaspedal sehr gut steuerbar, auch bei übelsten Wetterverhältnissen.

Das sind die Mittelmotorfahrzeuge nicht !

Meine Gattin fährt einen Frontantrieb mit Motor vorne, da gibt es bei zu viel Gas bestenfalls mal ein Untersteuern und das ist sehr einfach zu handhaben.

Mein erster Smart hatte - als er raus kam - noch kein Trust+ , der war auf rutschiger Fläche, bei unterschiedlichem Drehmoment auf der Antriebsachse nicht beherrschbar,
auch nicht für Walter Röhrl, der den damals im Schnee testete.

Daher gilt es zu unterscheiden: Front-, Heck- oder Mittelmotor.
Das Verhalten ist sehr unterschiedlich.

Gruß
Andreas


markus76 - 27.4.2016 um 10:42

Schon klar Andreas. Die Gewichtsverteilung und die angetriebene Achse machen's.

A propos, besitzt der SR streng genommen ueberhaupt einen Mittelmotor oder sitzt der nicht ein wenig zu weit hinten?


SRCinSE - 27.4.2016 um 11:40

Zitat:
markus76 hat geschrieben:
A propos, besitzt der SR streng genommen ueberhaupt einen Mittelmotor oder sitzt der nicht ein wenig zu weit hinten?

Laut Wiki-Definition ist der WME452 ein Mittelmotorfahrzeug: https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelmotor

Was da sonst noch in der Auswahl weiter unten benannt wird, 'adelt' den Kleinen mal wieder.

Tja, dass die smarten Kugeln und Würfel da nicht auch mit benannt werden ...


Tomor008 - 27.4.2016 um 12:34

Dabei muss nicht bindend der gesamte Motor vor der Hinterachse angebracht sein.Es reicht schon den eigentlichen Antrieb,die Kurbelwelle,vor der Hinterachse zu positionieren.

Gruß


markus76 - 27.4.2016 um 13:27

Wenn's nach Wikipedia ginge dann koennte man ihn auch als Heckmotor durchgehen lassen: "Motoranordnung in Kraftfahrzeugen über oder hinter der Hinterachse"

Wie dem auch sei, der Gag ist letztendlich welche Achsen angetrieben werden und die Gewichtsverteilung. Hat jemand eigentlich 'mal die Gewichtsverteilung auf die einzelnen Raeder mit und ohne Fahrer gewogen? Glaube mich an ein Post dazu zu erinnern, finde es aber gerade nicht wieder.

@SRCinSE
https://de.wikipedia.org/wiki/Datsun_Vanette


Phin - 27.4.2016 um 15:35

Mist, ich hatte irgendwo vom Rütteltest der Dämpfer den Ausdruck, da wird auch jedes einzelne Rad gewogen. Wenn ich den irgendwo finde....


Klaus - 28.4.2016 um 16:10

Ob der Roadster ein Anfängerauto ist oder nicht, muss man auch am Anfänger festmachen. Nem 18jährigen Heissporn der seine Ischen beeindrucken will gibt man so ein Auto nicht an die Hand, wenn man nicht mit dem Traktor das Wrack aus dem Acker ziehen will. Ruhigen, vorsichtigen Fahrern kann man das mit den notwendigen Hinweisen und Erklärungen schon an die Hand geben, denn solange man nicht drauftritt bricht der Roadster auch nicht aus. Ein R4 lenkt auch nicht von alleine durch die Spitzkehre, den muss man auch selbst um die Kurve bringen und langsam genug fahren.

Problematisch könnte sein, dass ein Roadster ein sehr kleines Auto ist, wo man immer reichlich Platz hat in engen Strassen. Wenn man dann als Anfänger nach einiger Zeit auf ein deutlich breiteres Auto wechselt, kann einen das völlig überfordern. Als ich vor kurzem mit nem grösseren Mercedes durch unsere Stadt gefahren bin hatte ich das Gefühl ständig überall anzustossen, mit nem kleinen Opel hatte ich das Problem noch nicht.


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